Orthodoxia - Orthodoxe Nachrichten

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Theodizee ist die Arroganz des Menschen

Die Theodizee-Frage ist eine der kritischsten Anfragen an die Religionen. Das Böse oder Gute Gottes jedoch infrage zu stellen, ist menschlich. Denn der Mensch erkennt in seiner Fehlbarkeit oder eine Unfehlbarkeit. Deswegen zeigt sich in der gotteskritischen Frage die menschliche Unvollkommenheit. ....mehr

Desinteressierte Bürger lassen Referendum scheitern

In Rumänien verlief über das vergangene Wochenende ein Referendum um die Homo-Ehe verbieten zu lassen. Trotz des auffallend großen Abstimmungszeitraums wurde der Antrag durch eine zu geringe Wahlbeteiligung abgelehnt. Insgesamt haben nur ca. 20% der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, 92% davon haben für das Verbot der Homo-Ehe gestimmt. Das orthodoxe Bündnis „Koalition für die Familie“ hat ca. 3 Millionen Unterschriften gesammelt um das Referendum zu ermöglichen. Das berichtet „Welt.de„. ....mehr

Organspenden für zulässig erklärt

Der Papst der Koptisch-orthodoxen Kirche Tawadros II. hat am 2.10. in New Jersey verkündet, dass das Spenden von Organen nach einem Todesfall ab sofort erlaubt sei. Der potentielle Spender muss in seinem Testament auf eigenen Wunsch darauf hinweisen, dass er damit einverstanden ist Organspender zu sein. Das berichtet „Deutschlandfunk.de„. ....mehr

Forderungen der Russisch-orthodoxen Kirche

Am Abend des 25.8. forderte der Heilige Synod der russisch-orthodoxen Kirche eine Ausweisung von zwei Bischöfen aus der Ukraine. Patriarch Bartholomaios I. hat diese Bischöfe bereits am 7. September auserwählt um in der Ukraine als sogenannte Exarchen zu agieren. Ihre Aufgabe war es, die Autokephalie vorzubereiten. Das berichtet „Kathpress.de“. ....mehr

Spannungen innerhalb der orthodoxen Kirche

Als erste erkennbare Folge des Beschlusses vom Moskauer Patriarchat könnte eine Absage der drei russischen Bischöfe Deutschlands an der orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland erfolgen. Der Heilige Synod des Patriarchats Moskau verkündete am 14.9.2018, dass die „Teilnahme der Russisch-orthodoxen Kirche an allen Bischofsversammlungen, theologischen Dialogen, multilateralen Kommissionen und anderen Gremien, in denen Vertreter des Patriarchats von Konstantinopel präsidieren oder Ko-vorsitzende sind“ vorerst beendet wird. Grund dafür ist die immer mehr in den Fokus rückende Autokephalie für eine Ukrainisch-orthodoxe Kirche und die unterstützende Haltung von Patriarch Bartholomaios I. Das berichtet Metropolit Augoustinos von Deutschland bei „Orthodoxie.net„. (md)

Drohung des Moskauer Patriarchats

Bereits am 14.9.2018 hat die russisch-orthodoxe Kirche angedroht sich von dem Ehrenoberhaupt der orthodoxen Kirche, Bartholomaios I. abzuspalten. Grund für die Drohung ist die Zusammenarbeit zwischen Bartholomaios und der Ukraine. In einer Erklärung des Heiligen Synod werden von „wiederrechtlichen Aktivitäten“ berichtet, da der Patriarch von Konstantinopel die Idee der autokephalen Kirche in der Ukraine unterstützt. Aktuell hat das russisch-orthodoxe Patriarchat die Zusammenarbeit mit Bartholomaios vorläufig eingestellt um ein Zeichen zu setzen. Das berichtet Deutschlandfunk. ....mehr