Monatsarchiv: November 2017

Ukrainisch-Orthodoxe Kirche bittet um Gnade beim Moskauer Patriarchat

Der ukrainisch-orthodoxe Metropolit Filaret hat am 16.11.2017 um Wiedereingliederung in die orthodoxe Kirche gebeten. Das Oberhaupt der seit 1992 von der orthodoxen Kirche getrennte Ukrainische Patriarchat, bat angeblich in einem Brief an Moskau um Gnade und um eine Überwindung der gegenwärtigen Spaltung. Das berichtete die Russian News Agency. Jedoch berief Metropolit Filaret der Ukrainischen-Kirche eine Pressekonferenz am 01.12.2017 um 14 Uhr ukrainischer Zeit ein. Grund dafür sei ein Missverständnis des Briefes. Die offizielle Webseite der ukrainische Kirche www.cerkva.info berichtet zwar über einen erweiterten ökumenischen Dialog mit dem russischen Patriarchat, verneint jedoch den Gnadengesuch. Laut News Front soll die ukrainisch-orthodoxe Kirche gar gesagt haben, dass es sich um provokative Nachrichten handle, die die Ökumene belasten. (ar)

johnhain - pixabay

Klare Grenzen bei ethischen Problemen?

Sie flüchten aus einem brennenden Gebäude und finden ein verängstigtes Kind vor. Im selben Raum befindet sich ein Behälter mit der Aufschrift „1000 lebensfähige Embryos“. Sie können nur eines von beiden retten. Wie entscheiden Sie sich? Diese Frage stellt Journalist und Autor Patrick S. Tomlinson. Er möchte zeigen, dass der Tod eines Embryos nicht „Kindsmord“ ist, wie viele Abtreibungsgegner behaupten. Ist diese Kritik berechtigt? ....mehr

Keine Anerkennung der römisch-katholischen Taufe

Bischof Makarios aus dem ägyptischen Minya hat am 27.11.2017 die Anerkennung der römisch-katholischen Taufe abgelehnt. Das berichtet der Egypt Independent. In einer Versammlung in der Minya-Kirche in der Stadt Minya 250 Kilometer südlich von Kairo, sprach sich der oberste Geistliche der Region gegen gemeinsame Sakramente aus. Demnach erkenne er den taufenden Priester und die Taufe der römisch-katholischen Kirche nicht an. Als Grund wurden historische Gründe vorgetragen. Die römisch-katholische Kirche sei erst im Zuge der französischen und britischen Kolonialisierung nach Ägypten gekommen und hätte die katholisch-koptische Kirche eingesetzt. Jedoch bestehe die Koptische Kirche seit dem ersten Jahrhundert nach Christus in Ägypten und sei die erste Kirche des Landes gewesen. Bischof Antonios Aziz widersprach Bischof Makarios und sagte, dass die Äußerungen nicht mit dem Heiligen Synod übereinstimmen würden. Papst Franziskus und Papst Tawadros hatten im April diesen Jahres ein Dokument unterzeichnet, was die gemeinsame Anerkennung der Taufe ermögliche. Dieses Schreiben löste in Ägypten zahlreiche Diskussionen aus. (ar)

Wiederaufnahme der makedonischen Kirche zugestimmt

Am Montag den 27.11.2017 hat die Synode des bulgarischen Patriarchats verlautbart, dass dem Gesuch der makedonischen Kirche vom 09.11.2017, um die Wiederaufnahme in die orthodoxe Kirche, zugestimmt wird. Als Mutterkirche soll das bulgarische Patriarchat vorstehen. Es seien aber noch weitere Gespräche mit der makedonischen, sowie mit den orthodoxen Schwesterkirchen notwendig, um einer Wiederaufnahme stattzugeben. Laut Sofia Globe sagte Patriarch Neofit, die bulgarische Kirche könne dem Gesuch der makedonischen Brüder nicht ablehnen.  Aufgrund anhaltender Unstimmigkeiten innerhalb der makedonischen Kirche, wurden bisherige Bitten um die Wiederaufnahme abgelehnt. (ar)

Aufklärung in der Orthodoxie?

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Rabenspiegel - pixabay

Was ist Religion?

In der heutigen Gesellschaft wird häufig über die unterschiedlichen Religionen diskutiert. Aber was bedeutet eigentlich der Begriff „Religion“? Aufgrund der mannigfaltigen Nutzung des Begriffes fällt es schwer, diesen zu definieren. Ob fromm, gottesfürchtig oder gläubig: All diese Begriffe umschreiben den Begriff der Religion nur, definieren diesen aber nicht. ....mehr

Zweiter Weihnachtstag in der Ukraine eingeführt

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Orthodoxer Religionsunterricht in NRW bis zum Abitur

Die Orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland hat am 14.11.2017 auf Facebook die Einführung eines Orthodoxen Religionsunterrichtes (ORU) bis zum Abitur im Leibniz-Montessori-Gymnasium in Düsseldorf angekündigt. Seit vielen Jahren sei bereits der Orthodoxe Religionsunterricht als Abiturfach zugelassen. Die Noten sind seither versetzungsrelevant. Am 25. November findet der Tag der offenen Tür im Leibniz-Montessori-Gymnasium statt, wo auch der ORU vorgestellt wird. Zurzeit besitzt das Lehrerkollegium drei orthodoxe Religionslehrer. Bereits seit 1985 wird der ORU als ordentliches Fach in NRW angeboten, ebenso in Hessen, Bayern und Niedersachsen (1998). In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz steht der ORU in der Vorbereitung. Lehrer werden können nur Mitglieder der Orthodoxen Kirche, welche ein theologisches Studium oder eine Zertifikatskurs belegt haben. (ar) ....mehr

Anzahl der Orthodoxen Gläubigen sinkt

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Orthodoxe Bischöfe treffen sich in Wien

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