Autor: Maurice Dobiasch

Metropolit Onuphri äußert sich zur Autokephalie

Der ukrainische Bischof des moskauer Patriarchats Onufriy hat sich gegen die Autokephalie der Ukraine ausgesprochen. In einer Predigt am 23. Oktober sagte er, dass die Ukraine bereits alle kirchlichen Freiheiten hätte, die sie bräuchte. Außerdem würden die Beziehungen zwischen den orthodoxen Glaubensgemeinschaften durch die Autokephalie zerstört. Seiner Meinung nach liegt ein Fehler darin, dass die “Menschen versuchen, etwas Eigenes zur Kirche zu bringen” und sich nicht mehr am alten, ursprünglichen Glauben orientieren.  Das berichtet “Russian Faith ....mehr

Desinteressierte Bürger lassen Referendum scheitern

In Rumänien verlief über das vergangene Wochenende ein Referendum um die Homo-Ehe verbieten zu lassen. Trotz des auffallend großen Abstimmungszeitraums wurde der Antrag durch eine zu geringe Wahlbeteiligung abgelehnt. Insgesamt haben nur ca. 20% der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, 92% davon haben für das Verbot der Homo-Ehe gestimmt. Das orthodoxe Bündnis “Koalition für die Familie” hat ca. 3 Millionen Unterschriften gesammelt um das Referendum zu ermöglichen. Das berichtet “Welt.de“. ....mehr

Organspenden für zulässig erklärt

Der Papst der Koptisch-orthodoxen Kirche Tawadros II. hat am 2.10. in New Jersey verkündet, dass das Spenden von Organen nach einem Todesfall ab sofort erlaubt sei. Der potentielle Spender muss in seinem Testament auf eigenen Wunsch darauf hinweisen, dass er damit einverstanden ist Organspender zu sein. Das berichtet “Deutschlandfunk.de“. ....mehr

Forderungen der Russisch-orthodoxen Kirche

Am Abend des 25.8. forderte der Heilige Synod der russisch-orthodoxen Kirche eine Ausweisung von zwei Bischöfen aus der Ukraine. Patriarch Bartholomaios I. hat diese Bischöfe bereits am 7. September auserwählt um in der Ukraine als sogenannte Exarchen zu agieren. Ihre Aufgabe war es, die Autokephalie vorzubereiten. Das berichtet „Kathpress.de“. ....mehr

Spannungen innerhalb der orthodoxen Kirche

Als erste erkennbare Folge des Beschlusses vom Moskauer Patriarchat könnte eine Absage der drei russischen Bischöfe Deutschlands an der orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland erfolgen. Der Heilige Synod des Patriarchats Moskau verkündete am 14.9.2018, dass die “Teilnahme der Russisch-orthodoxen Kirche an allen Bischofsversammlungen, theologischen Dialogen, multilateralen Kommissionen und anderen Gremien, in denen Vertreter des Patriarchats von Konstantinopel präsidieren oder Ko-vorsitzende sind” vorerst beendet wird. Grund dafür ist die immer mehr in den Fokus rückende Autokephalie für eine Ukrainisch-orthodoxe Kirche und die unterstützende Haltung von Patriarch Bartholomaios I. Das berichtet Metropolit Augoustinos von Deutschland bei “Orthodoxie.net“. (md)

Drohung des Moskauer Patriarchats

Bereits am 14.9.2018 hat die russisch-orthodoxe Kirche angedroht sich von dem Ehrenoberhaupt der orthodoxen Kirche, Bartholomaios I. abzuspalten. Grund für die Drohung ist die Zusammenarbeit zwischen Bartholomaios und der Ukraine. In einer Erklärung des Heiligen Synod werden von „wiederrechtlichen Aktivitäten“ berichtet, da der Patriarch von Konstantinopel die Idee der autokephalen Kirche in der Ukraine unterstützt. Aktuell hat das russisch-orthodoxe Patriarchat die Zusammenarbeit mit Bartholomaios vorläufig eingestellt um ein Zeichen zu setzen. Das berichtet Deutschlandfunk. ....mehr

Fest der Kulturen in Worms

Am 22. September feiern Menschen und Organisationen zusammen auf dem Wormser Obermarkt das “Fest der Kulturen” gegen Rassismus und Ausgrenzung. Von 11 bis 18 Uhr werden Gebete, Tänze und andere Darbietungen geboten um die Vielfalt des Landes zu zeigen. Auch kulinarische Speisen und Getränke werden zu probieren sein. Veranstalter des Fests ist der “Interkulturelle runde Tisch”.  Das berichtet die “Wormser Zeitung“. ....mehr

Protest gegen “Salome”

Am 9. September sollte eine Neuinszenierung von Richard Strauss’ Oper “Salome” ihre Premiere im Minsker Bolschoi-Theater feiern. Die Aufführung wurde durch einen Brief, der von mehreren orthodoxen Aktivisten unterzeichnet wurde abgesagt. In diesem werden die Verantwortlichen darum gebeten, Inhalte der Oper zu korrigieren, da sie aktuell “antichristliche” und “blasphemische” Stellen besitzt. Darüber hinaus findet die Veranstaltung zwei Tage vor dem Gedenktag an Johannes den Täufer statt. Das berichtet der Tagesspiegel. ....mehr

Berliner Fest der Kirchen

Am kommenden Samstag, dem 8. September findet das “Berliner Fest der Kirchen” auf dem Alexanderplatz in Berlin statt. Veranstaltet wird das Fest von ca. 30 Gemeinden aus Berlin und Brandenburg. Als Höhepunkt der Veranstaltung soll ein gemeinsamer ökumenischer Gottesdienst mit Metropolit Augoustinos, Erzbischof Koch, Bischof Dröge, Pastor Siba und ca. 5000 Gläubigen stattfinden. Im Laufe der gesamten Veranstaltung werden schätzungsweise 80000 Besucher erwartet. Das berichtet die Tagespost. ....mehr