Kategorie: Gesellschaft, Kultur & Politik

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666 in der Popkultur

Die Superstars unserer Zeit sind alltäglich. Michael Jackson und der Rapper Jay-Z haben eine Menge Titel veröffentlicht. Interessant wird das Thema erst, wenn es um ihre Gestik geht. Ein Zeichen soll die Zahl „666“ symbolisieren und Michael Jackson ist nicht gestorben weil sein Arzt ihn falsch versorgt hat, sondern weil er „die Wahrheit“ erzählen wollte. Was die Wahrheit ist? Die Illuminati wollen die Welt beherrschen, das ist unverkennbar auf der Dollarnote. „Novus Ordo Seclorum“ steht für „Die neue Weltordnung“. Das wollen die Illuminaten erreichen: Eine Welt, in der die Logenmitglieder die Welt unterjochen. ....mehr

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Bestätigung der Arche Noah und Sodom und Gomorrha?

Verschwörungstheorien sind in der Orthodoxie alltäglich. Eine besondere Spezialität beschäftigt sich mit biblischen Ereignissen, welche die Wahrheit der Erzählungen der Heiligen Schrift unterstreichen sollen. Neben einem Loch in Sibirien, welches die Existenz der Hölle beweisen soll, wurde die Arche Noah in der Türkei gefunden. Was man wirklich entdeckt hat? Die Arche Noah, die toten Ägypten im Roten Meer und Sodom und Gomorrha.

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Orthodoxie in Spannung zum Islam

In der Orthodoxie werden geschichtlich Konflikte durch Erzählungen verarbeitet. Oft stützen sie eine Verschwörungstheorie. Prägend für die Orthodoxie ist die seit Jahrhunderten dauernde Auseinandersetzung mit dem Islam. Alexander Radej gibt Einblick in die Auseinandersetzung der Orthodoxie mit dem Islam, die sich oft in Geschichten und visionsartigen Erzählungen niederschlägt

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Angriff auf Koptische Pilger

In Ägypten haben Terroristen einen Bus mit koptischen Pilgern angegriffen. Mindestens sieben Menschen wurden getötet, mindestens sieben weitere verletzt. Die Terrormiliz IS reklamierte die Tat für sich. Das berichtet die Tagesschau.

Mutmaßlich radikale Islamisten beschossen einen mit Pilgern besetzten Bus, welcher auf dem Weg zu dem Kloster St. Samuel in der Nähe von Minya 270 km südlich von Kairo war. Nach Angaben des ägyptischen Innenministeriums eröffneten die Terroristen das Feuer auf den Bus. Dabei wurden mindestens sieben Menschen getötet und mindestens sieben weitere Personen verletzt – einige von ihnen schwer. Berichten zufolge wird die Zahl der Todesopfer wahrscheinlich steigen. Dies ist der zweite tödliche Angriff auf koptisch-orthodoxe Christen, die das Kloster St. Samuel besuchen. Der letzte Angriff fand im Mai 2017 statt. Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi erklärte in einer ersten Reaktion, man werde die Täter unnachgiebig verfolgen und im Kampf gegen militanten Islamisten nicht nachlassen.

Von Abouna Efrem Kuckhoff

Der Westen – der Antichrist

Nach dem Gottesdienst ist es in der orthodoxen Kirche, üblich sich zu einem gemeinsamen Essen in der Gemeinde zu versammeln und über alltägliche Themen zu sprechen. Die Themen handeln unter anderem über den Westen. Der sei „böse“ und bringe den „Antichristen“ hervor. Woher kommen die Gesprächsthemen und warum ist der Westen das personifizierte Böse?

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Desinteressierte Bürger lassen Referendum scheitern

In Rumänien verlief über das vergangene Wochenende ein Referendum um die Homo-Ehe verbieten zu lassen. Trotz des auffallend großen Abstimmungszeitraums wurde der Antrag durch eine zu geringe Wahlbeteiligung abgelehnt. Insgesamt haben nur ca. 20% der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, 92% davon haben für das Verbot der Homo-Ehe gestimmt. Das orthodoxe Bündnis „Koalition für die Familie“ hat ca. 3 Millionen Unterschriften gesammelt um das Referendum zu ermöglichen. Das berichtet „Welt.de„.

Viele Bürger interessierten sich nicht für die politische Frage oder finden den bisherigen „Bund zwischen Ehegatten“ ausreichend und stimmten deshalb nicht ab. Die konservative Partei Nationale Liberale Partei PNL unterstellt der Staatsregierung die Wahl boykottiert zu haben, allerdings ist diese Aussage bisher nicht mehr als eine Behauptung. Die Tatsache, das der Bevölkerung drei Tage zur Verfügung stehen zeigt, dass sich die Regierung womöglich ein anderes Ergebnis erhofft hätte. (md)

Spendenaktion für Brandopfer in Athen

Das Café Barco in Düssledorf hat eine Spendenaktion für die Brandopfer in Athen gestartet. Maria Tosiaklari, Initiatorin der Aktion, war bei uns im Interview.

Radej: „Frau Tosiaklari, danke zuerst für das Interview. Sie haben zurzeit wegen Ihrer Spendenaktion viel zu tun, daher halten wir das Gespräch möglichst kurz. Wie kamen Sie darauf, diese Spendenaktion ins Leben zu rufen?“

Selbst Rollstühle und Rollatoren werden gespendet ....mehr

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Die ganze Welt blickt nach Russland

Am vergangenen Sonntag ging die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland mit Frankreich als strahlendem Sieger zu Ende. Die Besucher, die ihren Urlaub genutzt haben um eines der Spiele zu sehen, haben neben den sportlichen Eindrücken auch einen Einblick in die Kultur Russlands erhalten. Für viele steht das sportliche Event zwar im Vordergrund, jedoch wollen einige die Chance nutzen und ihr Wissen über Russland außerhalb des Stadions erweitern.

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Tausende Menschen marschieren für die Zarenfamilie

Am 17.07.2018 hat die Russisch-Orthodoxe Kirche der heiligen Zarenfamilie gedacht. 100.000 Menschen machten sich, gemeinsam mit dem Patriarchen Kyrill, auf dem Weg zum Kloster Ganina Jama, wo die Leiche des Zaren Nikolaus II. und seiner Frau Alexandra Fjodorowna nach ihrer Hinrichtung entsorgt wurden. Das Kloster liegt 15km nordwestlich von Jekaterinenburg entfernt. Besonders nationalistische Gruppierungen haben der Zarenfamilie gedacht, da sie in Zar Nikolaus II. eine christusähnliche Gestalt sehen: Der Zar sei für das russische Volk gestorben. The moscow Times berichtet.

Auch rund um Jekaterinenburg wurde in den kleinen Kirchen gefeiert. Orthodoxe Priester, etwa 100 Gläubige und einige Vertreter anderer nationalistischer Organisationen, versammelten sich in um die kleine Kirche im Zentrum des Andronikow-Klosters. „Einhundert Jahre nach ihrem Tod beginnt eine neue russisch-orthodoxe Zivilisation“, sagte Sergei Moisejew im Andronikow-Kloster zu der Menge. „Und in Moskau, einer multikulturellen Stadt, sind wir immer noch klein, aber unser Ziel ist es, irgendwann aus den Grenzen dieses Klosters herauszuwachsen.“  Außerhalb der Stadt im Ural waren die Gedenkfeiern gedämpfter. Auffallenderweise hatte der Kreml keine offiziellen Zeremonien geplant. „Der Staat sieht die Familie nicht in der gleichen Weise wie die Kirche“, sagte Ksenia Luchenko, eine Journalistin und Autorin der russisch-orthodoxen Kirche, gegenüber der Moscow Times.

Kontroversen lösen die Reliquien der Romanows aus. Nach mehreren Untersuchungen stellte die russische Regierung und ihr Forschungsinstitut fest, dass es sich um die Reliquien der Romanows handelt. Die Kirche jedoch sieht das als Lüge an, da die Reliquien nicht wundertätig seien und die Romanows als gewöhnliche Menschen erscheinen würden. Obwohl die Frage nach einer 14-jährigen Untersuchung vom Staat als erledigt angesehen wurde, drängte die Kirche 2015 auf eine Wiederaufnahme der Untersuchung. In einer erneuten Untersuchung der Gebeine soll die Kirche nun stärker eingebunden werden.
Der Staat sehe im Zaren einen schwächlichen Herrscher. „Putin sieht, dass Nicholas und seine Familie sich im Grunde genommen hingesetzt haben und auf den Tod gewartet haben“, sagte Lutschenko. (ar)