Kategorie: Gesellschaft, Kultur & Politik

Orthodoxie in Spannung zum Islam

In der Orthodoxie werden geschichtlich Konflikte durch Erzählungen verarbeitet. Oft stützen sie eine Verschwörungstheorie. Prägend für die Orthodoxie ist die seit Jahrhunderten dauernde Auseinandersetzung mit dem Islam. Alexander Radej gibt Einblick in die Auseinandersetzung der Orthodoxie mit dem Islam, die sich oft in Geschichten und visionsartigen Erzählungen niederschlägt ....mehr

Angriff auf Koptische Pilger

In Ägypten haben Terroristen einen Bus mit koptischen Pilgern angegriffen. Mindestens sieben Menschen wurden getötet, mindestens sieben weitere verletzt. Die Terrormiliz IS reklamierte die Tat für sich. Das berichtet die Tagesschau. Mutmaßlich radikale Islamisten beschossen einen mit Pilgern besetzten Bus, welcher auf dem Weg zu dem Kloster St. Samuel in der Nähe von Minya 270 km südlich von Kairo war. Nach Angaben des ägyptischen Innenministeriums eröffneten die Terroristen das Feuer auf den Bus. Dabei wurden mindestens sieben Menschen getötet und mindestens sieben weitere Personen verletzt – einige von ihnen schwer. Berichten zufolge wird die Zahl der Todesopfer wahrscheinlich steigen. Dies ist der zweite tödliche Angriff auf koptisch-orthodoxe Christen, die das Kloster St. Samuel besuchen. Der letzte Angriff fand im Mai 2017 statt. Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi erklärte in einer ersten Reaktion, man werde die Täter unnachgiebig verfolgen und im Kampf gegen militanten Islamisten nicht nachlassen. Von Abouna Efrem Kuckhoff

Der Westen – der Antichrist

Nach dem Gottesdienst ist es in der orthodoxen Kirche, üblich sich zu einem gemeinsamen Essen in der Gemeinde zu versammeln und über alltägliche Themen zu sprechen. Die Themen handeln unter anderem über den Westen. Der sei „böse“ und bringe den „Antichristen“ hervor. Woher kommen die Gesprächsthemen und warum ist der Westen das personifizierte Böse? ....mehr

Desinteressierte Bürger lassen Referendum scheitern

In Rumänien verlief über das vergangene Wochenende ein Referendum um die Homo-Ehe verbieten zu lassen. Trotz des auffallend großen Abstimmungszeitraums wurde der Antrag durch eine zu geringe Wahlbeteiligung abgelehnt. Insgesamt haben nur ca. 20% der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, 92% davon haben für das Verbot der Homo-Ehe gestimmt. Das orthodoxe Bündnis „Koalition für die Familie“ hat ca. 3 Millionen Unterschriften gesammelt um das Referendum zu ermöglichen. Das berichtet „Welt.de„. ....mehr

Foto: sasint - pixabay

Die ganze Welt blickt nach Russland

Am vergangenen Sonntag ging die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland mit Frankreich als strahlendem Sieger zu Ende. Die Besucher, die ihren Urlaub genutzt haben um eines der Spiele zu sehen, haben neben den sportlichen Eindrücken auch einen Einblick in die Kultur Russlands erhalten. Für viele steht das sportliche Event zwar im Vordergrund, jedoch wollen einige die Chance nutzen und ihr Wissen über Russland außerhalb des Stadions erweitern. ....mehr

Tausende Menschen marschieren für die Zarenfamilie

Am 17.07.2018 hat die Russisch-Orthodoxe Kirche der heiligen Zarenfamilie gedacht. 100.000 Menschen machten sich, gemeinsam mit dem Patriarchen Kyrill, auf dem Weg zum Kloster Ganina Jama, wo die Leiche des Zaren Nikolaus II. und seiner Frau Alexandra Fjodorowna nach ihrer Hinrichtung entsorgt wurden. Das Kloster liegt 15km nordwestlich von Jekaterinenburg entfernt. Besonders nationalistische Gruppierungen haben der Zarenfamilie gedacht, da sie in Zar Nikolaus II. eine christusähnliche Gestalt sehen: Der Zar sei für das russische Volk gestorben. The moscow Times berichtet. ....mehr

Politische Spannung zwischen Russland und Griechenland

Die griechische Regierung will zwei russische Politiker aus Griechenland ausweisen. Auslöser für diesen Schritt ist die momentane Situation des beinahe gelösten Namensstreites zwischen Griechenland und Mazedonien. Außerdem sollen die russischen Diplomaten versucht haben, die griechisch-orthodoxe Kirche durch finanzielle Mittel zu beeinflussen. Die „Frankfurter Allgemeine“ bezieht sich in ihrem Bericht auf die griechische Zeitung „Kathimerini“, die ihre Informationen direkt von einer hohen diplomatischen Quelle haben soll. ....mehr

Jahrelanger Streit vorerst beigelegt

Bereits am vergangenen Sonntag haben sich der griechische Regierungschef Alexis Tsipras und Mazedonische Regierungschef Zoran Zaev getroffen um den jahrelangen Namenskonflikt beizulegen. Die Außenminister unterschrieben im Beisein einiger EU-Abgeordneten die vorerst geltende Änderung unterschrieben. Der Staat Mazedonien wird in „Nordmazedonien“ umbenannt. Das berichtet die Tagespost. ....mehr

dondelord - pixabay

Misstrauen gegen Tschetschenien

Dr. David Curry der Initiative Open Doors hat den Angriff auf die russisch-orthodoxe Kirche analysiert. Das Ergebnis: Der IS benötigt kein Kalifat, um seine Angriffe durchzuführen, sondern kann weltweit ohne festen Stützpunkt agieren. Das geschah in Tschetschenien, Malaysia und Indonesien. Mission Network News berichtet. ....mehr