Kategorie: Kirche

Erste syrisch-orthodoxe Kirche in Wien

Im Wiener Stadtteil Leopoldau im Bezirk Floridsdorf wurde am vergangenen Dienstag mit dem Bau dem ersten syrisch-orthodoxen Kirchengebäude in Österreich begonnen. Der Auftrag für den Bau stammt von der Pfarre Heilige Maria Mutter Gottes. Zum Beginn der Bauarbeiten fanden sich bereits 400 Menschen zusammen und feierten diesen. Das berichtet „meinbezirk.at„. ....mehr

Orthodoxe Bischöfe tagen in Bonn

Die Orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) hat am Mittwoch, den 09.12.2018, ihre Herbstvollversammlung in Bonn abgehalten. Zu der Sitzung erschienen die griechischen, rumänisch und serbischen Bischöfe, die russischen Episkopen fehlten jedoch. Grund dafür war der Beschluss des Synods der russischen Kirche.  ....mehr

Gründung der autokephalen ukrainisch-orthodoxen Kirche steht fest

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko gab am 5.12.2018 in Kiew bekannt, dass ein Termin zur Gründung der autokephalen ukrainisch-orthodoxen Kirche feststeht. Bereits am 15.12. dieses Jahres findet das Konzil zur Gründung statt. Das Statut für die autokephale Kirche wurde bereits am vergangenen Donnerstag in Istanbul festgelegt. Das berichtet „katholisch.de„.

Eingeladen sind die Bischöfe der Ukrainisch-orthodoxen Kirche des Kiewer und Moskauer Patriarchats, sowie der autokephalen ukrainisch-orthodoxen Kirche. Auf Grund der aktuellen Situation zwischen Russland und der Ukraine, sowohl politisch als auch kirchlich, ist ein Erscheinen der Vertreter des Moskauer Patriarchats unwahrscheinlich. In Deutschland blieben die Vertreter des Moskauer Patriarchats von der Herbstkonferenz der OBKD fern, da ukrainisch-orthodoxe Vertreter anwesend waren. International hofft man auf ein baldiges Ende der Konflikts zwischen den orthodoxen Patriarchaten. (md)

Durchsuchungen von Kirchen in der Ukraine

In der Ukraine wurden Kirchen des moskautreuen orthodoxen Patriarchats von der ukrainischen Polizei und dem Geheimdienst bei einer Razzia untersucht. Drei Kirchen in der Region Dschitomir wurden durchsucht. Erzbischof Kliment Wetscheria, einer der betroffenen Priester, verglich diese Maßnahme der Ukraine mit Maßnahmen der Sowjetunion. Metropolit Wissarion berichtet, die Aufgabe der Einsatzkräfte sei eine komplette Beschlagnahmung gewesen. Das berichtet „Zeit.de

Die Priester werteten die Durchsuchung als Einschüchterungsversuch der ukrainischen Regierung. Nachdem vor einigen Tagen 24 ukrainische Besatzungsmitglieder von der russischen Küstenwache festgenommen wurden spitzt sich die Lage zwischen den beiden Staaten nun zusätzlich zu. (md)

Patriarch Bartholomaios besucht rumänischen Präsidenten

Am 24.11.2018 haben sich der Ökumenische Patriarch Bartholomaios, der rumänische Patriarch Daniel und der rumänische Präsident Klaus Iohannis im Cotroceni-Palast ins Bukarest getroffen. Das berichtet die New York Times.

Grund dafür war einerseits das Gespräch zum Thema der Ukrainisch Orthodoxen Kirche, andererseits die Weihe der neu erbauten Kathedrale „Erlösung des Volkes“ in Bukarest.

Bezüglich der Ukraine fordert das rumänische Patriarchat von beiden Parteien, das Ökumenische und das Moskauer Patriarchat, den Dialog. Die Einheit des Glaubens soll wiederhergestellt werden. (ar)

 

Schritt zur Trennung zwischen Kirche und Staat

Der griechische Premierminister Alexis Tsipras und der orthodoxe Erzbischof Hieronymus II. haben einen Kompromiss gefunden um einen Fortschritt zur deutlicheren Unterscheidung zwischen Kirche und Staat zu erzielen. Orthodoxe Priester werden von der Gehaltsliste des Staates gestrichen um die Steuerzahler zu entlasten. Die orthodoxe Kirche bekommt jedes Jahr einen monetären Zuschuss um die Gehaltszahlungen zu unterstützen. Das berichtet „Vaticannews„.

Der Beamtenstatus soll den Kirchenmitgliedern erhalten bleiben, ebenfalls wurde versichert, die Eigenständigkeit der Kirche nicht zu gefährden. Da die griechisch-orthodoxe Kirche eine große Rolle für den Staat und die Bevölkerung spielt wird in naher Zukunft überprüft ob es durch diese Entscheidung eine Verfassungsänderung geben sollte. (md)

Konzil ohne Vertreter des Moskauer Patriarchats

Die ukrainisch-orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats hat nun offiziell die Teilnahme am Konzil zur Festlegung der ukrainischen autokephalen orthodoxen Kirche abgesagt. Patriarch Bartholomaios wird bei dem Zusammentreffen der ukrainisch-orthodoxen Kirche des Kiewer Patriarchats und der ukrainischen autokephalen orthodoxen Kirche Tomos erlassen. Durch die aktuelle Abtrennung der russisch-orthodoxen Kirche hat sich die ukrainisch-orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats abgemeldet. Von Seiten der russisch-orthodoxen Kirche werden die Mitglieder des Konzils als „Kirchenspalter“ bezeichnet. Das berichtet „ukrinform.de„.

Patriarch Bartholomaios und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko unterzeichneten bereits am dritten November ein Abkommen, welchen die gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und dem Patriarchat regelt. (md)

Patriarch Kyrill möchte sich für Einwanderung von orthodoxen Christen einsetzen

Ein Video eines russischen Priesters, welcher wohnhaft in der USA ist und nach Russland einreisen möchte, hat hohe Wellen geschlagen. Dabei soll der Priester den Patriarchen Kyrill darum gebeten haben, die Einwanderungsmöglichkeiten für Orthodoxe Christen erleichtert werden.

Dazu sagt Patriarch Kyrill am 30.10.: „Wenn es sich also um orthodoxe Priester, um orthodoxe Familien und um Fälle handelt, in denen sich die Kirche für jemanden verbürgen kann, könnten wir meiner Meinung nach Verhandlungen mit den Behörden aufnehmen, damit diese Menschen ihre Träume schnell verwirklichen und sich niederlassen können Russland. Das, was ich jetzt sage, ist keine offizielle Erklärung, da ich einfach zuhöre und denke, dass wir mit den zuständigen staatlichen Behörden zusammenarbeiten können, sobald wir solche Anfragen erhalten.“

Link zum Video.

 

Metropolit Filaret hat Angst vor russischer Invasion

Metropolit Filaret Denisenko hat auf einer Pressekonferenz am 26.10. gesagt, die russische Regierung plane eine Invasion in der Ukraine. Moskau suche nach einem weiteren Grund die Ukraine zu überfallen, dieses Mal sei der Schutz der russisch-orthodoxen Gläubigen in der Ukraine eine mögliche Ausrede, so der Metropolit. Das berichtet ukrinform.

Filaret sagte wortwörtlich: „Sie sagen nicht so viel über die Herausgabe des Tomos, sondern über die Beschlagnahme von Kirchen. Woher kommt das und warum? Es kommt aus Moskau. Moskau bereitet den Boden für eine militärische Intervention vor […] das gleiche war im Donbas, wo sie eine Entschuldigung hatten – „Schutz“ der russischsprachigen Bevölkerung […]. Als sie intervenierten, vergaßen sie, warum sie intervenierten. Jetzt wollen sie einen neuen Grund erfinden – den Schutz der russischen Kirche des Moskauer Patriarchates, „Schutz“ der orthodoxen Gläubigen. Deshalb werden wir, wenn wir das wissen, keine Gewalt tolerieren und Moskau keinen Grund geben, in unsere ukrainischen Angelegenheiten, in unser ukrainisches kirchliches Leben, einzugreifen „. (ar)

Streit um Renovierungsarbeiten

Ein israelisches Gericht hat einen Antrag der koptisch-orthodoxen Kirche zum Stop der Renovierungsarbeiten in der Michaelskapelle in Jerusalem teilweise abgelehnt. Das Patriarchat hat den Verdacht, Israel wolle die Renovierungsarbeiten als Vorwand nutzen um die Renovierungsarbeiten auf das gesamte Gebäude auszuweiten. Vorerst wurde festgelegt, nur die nötigsten Arbeiten durchzuführen um das Gebäude für die Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Außerdem darf das koptisch-orthodoxe Patriarchat einen Beobachter stellen um die israelischen Renovierungsarbeiten im Blick zu behalten. Das berichtet domradio.de.

Schon seit einiger Zeit tobt ein Konflikt zwischen den koptisch-orthodoxen und äthiopisch-orthodoxen Christen um die Nutzungsrechte der Kapelle im Deir al-Sultan-Kloster. Die israelische Regierung mischte sich nicht in den Streit ein, sondern ordnete die Renovierungsarbeiten an, nachdem ein Stein aus der Decke des Gebäudes fiel. Vergangenen Mittwoch sind koptisch-orthodoxe Mönche mit Sicherheitskräften aneinander geraten, dabei wurde einer der Mönche festgenommen. (md)