Kategorie: Ökumene

Austausch zwischen Katholischer und Orthodoxer Kirche

Im italienischen Kloster San Benedetto, auch Sacro Speco genannt, haben sich Abt Mauro Meachchi und Priester Sergej Filippov, dem Rektor des Heiligen Johannes der Täufer Klosters Novospassky Kloster in Sumarokovo, getroffen. Grund dafür war die Errichtung eines Kirche des Heiligen Benedikts in Russland. Der Grundstein sollen Gesteinspartikel des Bergwerks des Heiligen Benedikts sein. Das berichtet Vatican News. ....mehr

Papst Tawadros II. weiht Kirche in Deutschland

Papst Tawadros II. besucht zurzeit Deutschland und hat zwei Kirchen in Altena und Unna (Nordrhein-Westfalen) geweiht. Besonders die Gemeinde in Altena ist froh, das Kirchengebäude zu besitzen, da ehemaligen Besitzer, die evangelische Kirche, keinen Nachmieter fand. Jetzt sind beide Konfessionen froh, dass das Gebäude weiterhin als Gotteshaus genutzt werden kann. Westfalenpost berichtet.

Orthodoxe Priester – ein Ratschlag für den Papst

Seit dem 12.05.2019 streiken einige katholische Frauen. Bei der Aktion „Maria 2.0“ geht es ihnen um das Frauenpriestertum, verheiratete Priester und einen besseren Umgang mit den Missbrauchsvorfällen. Die Orthodoxe Kirche hat zwar auch eine Art des Klerikalismus, jedoch nicht allzu verwurzelt wie die Katholische Kirche. ....mehr

Der Turbo-Westen und die Orthodoxe Kirche

Als Patriarch Neofit und Papst Franziskus aufeinandertreffen, sind die Erwartungen groß. Vom westlichen Katholizismus erhoffen sich Westeuropäische Gläubige Fortschritte in der Ökumene. In der Orthodoxie wird lediglich ein höffliches Zusammentreffen erwartet. Am Ende des Treffens ist die Ernüchterung im Westen groß, für die Orthodoxie ist das jedoch keine Neuheit. ....mehr

Patriarch Neofit auf Papst Franziskus getroffen

Patriarch Neofit hat am 05.05.2019 Papst Franziskus empfangen. Die Signale des Papstes zu einer kirchlichen Gemeinschaft dämpfte der Patriarch. Der Besuch des römischen Bischofs sei als respektvoll anzusehen und die bulgarische Kirche werde sich weiterhin bemühen, die “Kirche zu bewahren, die makellos, ohne Flecken oder Falten ist”. Außerdem dürfe es in Glaubenssachen keine Kompromisse geben, so Neofit. Das berichtet die Tagesschau und domradio. ....mehr

Reaktion aus der Katholischen Welt zur Ukraine

Der Leiter der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine hat die Gründung einer einzigen unabhängigen orthodoxen Kirche in seinem Land unterstützt. Das berichtet the tablet.

Der Erzbischof Sviatoslav Shevchuk von Kiew-Halytsch sagte hierzu: “Als Vertreter der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche fühle ich mich nicht befugt, eine kanonische oder historische Interpretation zu geben oder in die inneren Angelegenheiten der orthodoxen Kirche einzutreten. Aber was ich als Priester wahrnehme, ist, dass die Frage, ob Mitglieder von nicht-kanonischen Kirchen ewige Erlösung haben oder nicht, nun endgültig gelöst ist […] Die Mutterkirche von Konstantinopel, die auch unsere Mutterkirche ist, hat bejahend geantwortet.”.

Der Erzbischof äußerte sich kurz nach der Eskalation des Streites zwischen Moskau und Konstantinopel.Er sagte, das Dekret von Bartholomaios sei ein “epochales Ereignis in der universellen Kirche Christi”, die 20 Millionen Ukrainer zurück in die Gemeinschaft gebracht hatte.

Unterdessen sagte ein anderer griechisch-katholischer Führer, er glaube, dass eine neue Einheitskirche die katholisch-orthodoxe Einheit unterstützen und den “theologischen, spirituellen und ökumenischen Dialog” erleichtern würde. “Einige unserer eigenen Priester, sogar ganze Pfarreien, möchten vielleicht zu dieser geeinten lokalen orthodoxen Kirche gehören, obwohl ich nicht glaube, dass es eine Massenbewegung sein wird”, sagte Bischof Borys Gudziak letzte Woche.

Der Vorsitzende des Vatikanischen Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, sagte vor Hilarions Treffen mit Papst Franziskus am 19. Oktober während der Synode in Rom, er glaube, dass die katholisch-orthodoxen Beziehungen von der aktuellen Krise betroffen sein würden. Die Kirche könne sich nicht zu einem “internen orthodoxen Konflikt” äußern. 

In einer Resolution vom 18. Oktober verurteilte die russische Staatsduma Pläne für eine unabhängige ukrainische Kirche und beschuldigte die Regierung des Landes, “die wahre orthodoxe Kirche zu zerstören”. Das US-Außenministerium sagte am Freitag in einer Erklärung, dass “Toleranz, Zurückhaltung und Verständnis” für das Zusammenleben der Religionen wesentlich seien, und drängte Kirchen- und Regierungsbeamte, dieselben Werte im Zusammenhang mit der Gründung einer autokephalen ukrainischen orthodoxen Kirche zu fördern”. (ar)

 

Angriff der israelischen Polizei auf koptische Mönche in Jerusalem

Am Morgen des 24.10.2018 haben israelische Sicherheitskräfte unter Anwendung von aggressiver Gewalt das koptische Sultan-Kloster geräumt. Trotz Anwesenheit des Koptischen Metropoliten Anba Antonios, dem koptischen Bischof von Jerusalem, und der Intervention des ägyptischen Außenministeriums wurde auf eine friedliche und diplomatische Lösung verzichtet. Vater Makarios Al Yerushalmi und andere Mönche hinderten die israelischen Behörden daran zu betreten. Die Polizisten hatten unter dem Vorwand der Restaurierungsarbeiten und ohne Zustimmung der koptisch-orthodoxen Kirche die heilige Stätte zu betreten wollen. Vater Makarios wurde dabei mißhandelt und verhaftet.

Bei dem Vorfall handelte es sich um Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Restaurierung des Klosters. Das israelische Gericht hatte den Kopten 1971 das Recht verliehen, das Sultan-Kloster restaurieren zu können. Israelische Behörden jedoch wollen dieses Urteil nicht anerkennen und versuchen das Kloster zu beschlagnahmen. Die ägyptische Außenvertretung und das koptische Patriarchat arbeiten an einer Lösung des Konfliktes.

Abouna Efrem Kuckhoff

Ägypten: Neue Klosterordnung nach Tod des Bischofs

Mit dem Tod eines Bischofs hat in Ägypten landesweit eine Umstrukturierung der koptischen Klöster begonnen. Unter anderem sollen für ein Jahr keine neuen Mönche aufgenommen werden. AP News berichtet.

Nach dem Tod von Bischof Epiphanius, Abt des St.-Makarios-Klosters, lies die Orthodoxe Kirche in Ägypten verkünden, landesweit für ein Jahr keine neue Mönche in ihre Klöster aufzunehmen. Darüber hinaus sollen alle Mönche ihre Benutzerprofile auf sozialen Medien löschen, da sie mit ihrem mönchischen Lebensstil nicht vereinbar seien. Jeder Mönch, der ohne Auftrag seines Klosters medial präsent zeigt, riskiere zudem, sich vor seinem Vorgesetzten verantworten zu müssen. Der Pressesprecher der Koptisch-Orthodoxen-Kirche, Boulis Halim, betonte, diese Änderungen haben nichts mit den Tod des Bischofs zu tun, sondern seien lediglich disziplinarische Maßnahmen, um das mönchische Leben zu festigen. Bischof Epiphanius stard Anfang dieser Woche und wurde in Anwesenheit des koptischen Patriarchen Papst Tawadros II beigesetzt. Die Umstände die zum Tod des Bischofs führten sind bislang ungeklärt. (sb)