Kategorie: Ökumene

Vorbehalte abbauen ist das Ziel

Gestern hat das Treffen für den orthodox-katholischen Dialog auf Kreta geendet. Die Zusammenkunft wird vom Vertreter des ökumenischen Patriarchates von Konstantinopel Erzbichof Job und dem Kurienkardinal Kurt Koch durchweg positiv bewertet. Das berichtet kathpress. ....mehr

Katholisch-Orthodoxe Konferenz auf Kreta

In der orthodoxen Akademie in Kolymbari auf Kreta hat eine große Katholisch-Orthodoxe Konferenz bis heute stattgefunden. Diese dauerte drei Tage. Die Veranstaltung unter dem Titel „Crossroads of theological dialogues“ wird Repräsentanten beider Kirchen aus Europa und Nordamerika empfangen. Vatican News berichtet. ....mehr

Bulgarisches Patriarchat und makedonische Kirche treffen sich

Am 22.12.2017 haben sich hochrangige Vertreter des bulgarischen Patriarchates und der makedonisch orthodoxen Kirche getroffen. Das berichtet balkan eu. Das Treffen sollte die Annäherung zwischen den beiden Kirchen stärken. Dabei wurden die nächsten Punkte bezüglich der Anerkennung der makedonischen Kirche besprochen. Patriarch Neofit traf am 21.12. Erzbischof Stefan, um sich über die nächsten Schritte zu besprechen. Nach dem Treffen sagte Patriarch Neofit, dass die bulgarische Kirche die Aufgabe habe sich um eine Annäherung zwischen makedonischer und orthodoxer zu bemühen, da sich bisher niemand dieser Sache hätte annehmen wollen. ....mehr

Griechisch-orthodoxe Kirche besorgt über die Annerkung der makedonischen Kirche

Die griechisch-orthodoxe Kirche hat ihr Bedenken, bezüglich der Anerkennung der makedonischen Kirche ausgedrückt. Das berichtet balkannews. Die griechische Synode fügte hinzu, die bulgarische Kirche hätte bei dem Anerkennungsprozess frühzeitig in die Gespräche zwischen der serbischen und makedonischen Kirche interveniert, die bereits über die Rückkehr der makedonischen Kirche diskutiert hatten. ....mehr

Ukrainischer Metropolit bereit für ein Treffen mit dem Patriarchen Kyrill

Metropolit Filaret hat sich für ein Treffen mit Patriarchen Kyrill bereit erklärt. Er sagte auf 1+1 TV, dass er einem Treffen mit Kyrill zustimmen würde. Jedoch hält das Oberhaupt der ukrainischen Kirche am Gedanken der Autokephalie fest. Darüber berichtete Interfax Ukraine. Das höchste Ziel der ukrainischen Kirche ist es innerhalb der orthodoxen Kirche als autokephal anerkannt zu werden, sagte er in der Pressekonferenz am 01.12.2017. Daher möchte Filaret mit dem größten Kritiker der ukrainischen Kirche, nämlich dem Moskauer Patriarchat, stärker in den ökumenischen Dialog treten. Letzte Woche hat ein Brief des Metropoliten Filaret für Aufregung gesorgt. Laut dem Moskauer Patriarchat wolle die ukrainische Kirche zum Schoß der Mutterkirche zurückkehren. Das jedoch relativierte der Metropolit bei einer Pressekonferenz am 01.12.2017, da für ihn die Autokephalie der ukrainischen Kirche entscheidend sei. (ar) ....mehr

Ukrainisch-Orthodoxe Kirche verneint Rückkehr zum Moskauer Patriarchat

Metropolit Filaret der ukrainisch-orthodoxen Kirche gab am 01.12.2017 auf einer Pressekonferenz in Kiew bekannt, dass die ukrainische Kirche niemals zum Moskauer Patriarchat zurückkehren wird. Das berichtet Interfax-Ukraine. Das Kirchenoberhaupt sagte, die russische Kirche sei nicht zuverlässig und wolle die Autokephalie der ukrainischen Kirche nicht anerkennen. Er schließe eine Unterwerfung unter die russische Kirche aus und möchte den Dialog mit Russland weiterführen. Eine gemeinsame Kirche könnte nur entstehen, wenn Moskau die Ukrainische Kirche als autokephal anerkenne. Grund für diese Auseinandersetzung war ein Brief des Metropoliten Filaret an Moskau. Am 31.11.2017 verlautbarte die russische Kirche, die ukrainisch-orthodoxe Kirche wolle wieder in die Gemeinschaft mit der orthodoxen Kirche zurückkehren unter Führung des Moskauer Patriarchates. (ar) ....mehr

Ukrainisch-Orthodoxe Kirche bittet um Gnade beim Moskauer Patriarchat

Der ukrainisch-orthodoxe Metropolit Filaret hat am 16.11.2017 um Wiedereingliederung in die orthodoxe Kirche gebeten. Das Oberhaupt der seit 1992 von der orthodoxen Kirche getrennte Ukrainische Patriarchat, bat angeblich in einem Brief an Moskau um Gnade und um eine Überwindung der gegenwärtigen Spaltung. Das berichtete die Russian News Agency. Jedoch berief Metropolit Filaret der Ukrainischen-Kirche eine Pressekonferenz am 01.12.2017 um 14 Uhr ukrainischer Zeit ein. Grund dafür sei ein Missverständnis des Briefes. Die offizielle Webseite der ukrainische Kirche www.cerkva.info berichtet zwar über einen erweiterten ökumenischen Dialog mit dem russischen Patriarchat, verneint jedoch den Gnadengesuch. Laut News Front soll die ukrainisch-orthodoxe Kirche gar gesagt haben, dass es sich um provokative Nachrichten handle, die die Ökumene belasten. (ar)